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geht´s zu unseren Sportreisen 2008 mit Neuauflage der Italientour
Rennradabenteuer
Italien 2006 - Der 5.Tag
Heute knallen wir durch Latium - vorbei am antiken
Ostia - Anzia in den Golf von Neapel - der Vesuv
grüßt uns und das Etappenziel die Amalfiküste - einer
der schönsten Küsten der Welt wird unser Ziel sein! (238
Kilometer)
VON
BERND MÜLLER
Tag fünf: "Wie man da reinwächst"
Alle sind ein bisschen platt am fünften Tag. Aber vor allem erstaunt
- darüber, dass die Tageskilometerleistungen nicht ab, sondern
zunehmen.
Wer am
ersten Tag mit gut hundert Kilometern zufrieden war, fährt jetzt
150. "Die Vorsicht ist vorbei", sagt Karl. "Jetzt wissen
wir, was möglich ist auf dem Rennrad." Nicht nur Jürgen
Hauber staunt: "Ich hätte gedacht, dass einige nach dem
dritten Tag einbrechen."
"Der Hintern tut weh"
"Ich bin erstaunt, dass es so gut läuft", sagt Roland.
"Es ist der Hammer, wie du da reinwächst", findet Marion.
Doch nach fünf Tagen Radfahren am Stück gibt es doch eine
Problemzone: "Der Hintern tut weh", sagt Roland, eine Erfahrung,
die er mit allen teilt.
Andere
Körperteile sind zunehmend auch überlastet: Sehnen, Kniegelenke
tun weh, die Voltaren-Tube macht im Bus die Runde. Ob das alles gesund
ist? Dietrich, von Beruf Arzt, verweist auf Paracelsus: "Die
Dosis entscheidet."
Doch eine Überdosis scheint bisher keiner abgekriegt zu haben.
"Jeder von uns Sportlern hat doch eine ganz gute Beobachtung
für seinen Körper." Jürgen Hauber rät dennoch,
es nicht zu übertreiben: "Wer jetzt ein bisschen Tempo rausnimmt,
der ist wirklich gut beraten. Da bist du hinterher nicht wochenlang
platt." Wir werden sehen.
Heute morgen sind wir bei regnerischem Wetter einige Kilometer außerhalb
von Rom gestartet,
inzwischen sind wir kurz vor Neapel. Jetzt hat's 26 Grad, aber streckenweise
auch viel Verkehr auf der Küstenstraße. Wer kurvige
Fahrten durch belebten Stadtverkehr liebt, kommt hier voll
auf seine Kosten. Aus eben diesem Grund, dem dichten Verkehr in den
Städten, verzichten wir großzügig auf Neapel per Rad.
Wir freuen uns aufs Kommende: Noch zwei Tage im Sattel, rund 350 Kilometer,
das wird doch zu schaffen sein...
Das Ende in Sicht
In seltenen Momenten kommt doch schon ein wenig Vorfreude
auf das Ende der Kilometerfresserei auf. Am Freitag sind
wir 23 Stunden auf der Fähre von Sizilien nach Genua, Und was
wir dort anstreben, ist folgendes: Regeneration, Regeneration, Regeneration.
Bilder vom 5.Tag
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