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  Rennradabenteuer Italien 2006 - Der 4.Tag

Roma oder Benedetto - wir kommen. Mit super schnellem Tempo geht es in „meine Lieblingsstadt" Rom. Immer der Blick von der alten Via Aurelia - hey Marc Aurel, einer der bedeutendsten Kaiser, hat für uns die Straße gemacht mit fantastischen Ausblicken auf das Meer....
Das muss sein, in Rom gemeinsam im Rennradkonvoi auf den Petersplatz einfahren! Die Kulisse und vor allem die Italiener als begeisterte Radfahrer-Nation applaudieren uns, wenn wir auf den wohl bedeutendsten Platz der Menschheit einfahren. Über die Via della Conciliazzione erreichen wir Abends - k.o. aber glücklich ein großartiges Etappenziel: Roma!!! Gänsehautfeeling inklusive! (220 Kilometer).


VON BERND MÜLLER
Rund 700 Kilometer in den Beinen
Die Überschrift bedarf einer Fußnote: mehr oder weniger. Bei Jürgen Hauber und seinen Mitfahrern sind es 700 Kilometer, bei anderen zwischen 500 und 700 - so viel, wie die Beine hergaben.


Tag vier: Reiseführer Paul drückt aufs Tempo. Die 200 Kilometer nach Rom müssen zügig gefahren, der Zeitplan sollte eingehalten werden, damit wir nicht zu spät auf dem Petersplatz ankommen. Also wird schon um 5.45 Uhr aufgestanden, um 6.30 Uhr gefrühstückt, um 7.15 Uhr losgefahren. Zuerst am Meer entlang, dann durch die Hügel der italienischen Modelllandschaft, der Maremma. Kurz nach dem Ortsschild "Roma" ist der Zeitplan dahin. Johannes hat einen Kettenriss, die Reparatur kostet Zeit. Es regnet, es wird dunkel, es geht viele römische Hügel rauf und runter, Ampeln bremsen uns aus. Aber als wir eine breite Allee entlang des Tiber erreichen, kommt das Hochgefühl. Zielgerade. Wir biegen um eine Ecke und plötzlich liegt der Petersdom im Dämmerlicht vor uns. Einen Tag nachdem 80 000 Pilger dem Papst lauschten, fahren wir auf dem Petersplatz ein. Ein wirklich erhebendes Gefühl.

  Bilder vom 4.Tag
       
       
       
       



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